Woher kommt grüner Tee?

In vielen asiatischen Kulturen ist der Grüntee seit einigen Jahrtausenden ein fester Bestandteil. Grüner Tee ist sowohl eine naturheilkundliche Arznei als auch ein äußert beliebtes Genussmittel. Die jahrtausendalte Kultur des Teetrinkens kommt somit aus den asiatischen Gefilden. Die Teepflanze Camelia Sinensis hat in China ihren Ursprung. Etwa ab dem 6. Jahrhundert v. Chr. wurde die Pflanze von buddhistischen Mönchen eingesetzt. Grüntee hat eine belebende und zugleich eine entgiftende Wirkung.

Die Anbaugebiete für Grüntee gibt es in großer Vielfalt

Grüntee wird hauptsächlich in China angebaut. Doch auch in Japan und in einigen Provinzen Nepals und Indiens wird die gesunde Teepflanze erfolgreich kultiviert. Liegen die traditionellen Wurzeln des Grüntees auch in China, so nehmen dennoch viele weitere Herkunftsländer bei der Produktion der wertvollen Blätter eine wichtige Rolle ein. So zählen neben Japan und China allen voran Sri Lanka und Taiwan zu den Hauptverarbeitern der beliebten Teepflanze.

Die markanten Kriterien für den Anbau sind: Die Teepflanzen finden in den Subtropen und in den Tropen Asiens den idealen Nährboden. Die stabilen Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit in den Anbaugebieten bieten die optimalen Voraussetzungen für die gewünschte Teequalität. Der Grüntee stammt zwar von derselben Pflanze ab wie der Schwarztee. Der grüne Tee behält jedoch durch die schonende Verarbeitung nahezu alle seine wertvollen und gesunden Inhaltsstoffe. In den Teeblättern bleibt auf diese Weise der Blattfarbstoff Chlorophyll erhalten, welcher den Blättern der Teepflanze ihre namensgebende Farbe verleiht.

Grüner Tee aus Japan

In Japan sowie in anderen Anbauregionen Asiens sind viele Anbaugebiete auch die Namensgeber der entsprechenden Teesorten. Das bedeutendste Teeanbaugebiet in Japan liegt am Fuße des Fuji-Berges. Der heilige Berg befindet sich westlich von Tokio in Shizuoka. Wichtige Anbaugebiete für Grüntee in Japan sind Kyoto, Nara, Kiuschu, Hondo, Schikoku und die Insel Kyūshū (Kagoshima). In der Mitte des Landes findet der grüne Tee ideale Anbaubedingungen vor. Erst im 8. Jahrhundert nach Christi Geburt gelangte der grüne Tee auf die große Insel. In Japan sind der Sencha Tee und der Banka Tee sehr bekannte Grünteesorten. Weitere Anbaugebiete und begehrte Grünteesorten Japans sind:

    • Konacha und Kukicha
    • Mugicha und Shincha
    • Fukamushicha und Gabalong
    • Kabusecha

Die Japaner übernahmen einst die Teekultur von den Chinesen und entwickelten diese zur bedeutsamen japanischen Teetrinkzeremonien weiter. Das Teetrinken ist in Japan einfach Kult. Aus diesem Grunde werden lediglich zwei Prozent der gesamten Teeproduktion ins Ausland exportiert. Der einst durch die Mönche Japans eingeleitete Siegeszuges des Grüntees aus dem heutigen Kulturverständnis der Japaner nicht mehr wegzudenken. Das unterstreicht nicht zuletzt die berühmte und von aller Welt anerkannte japanische Teezeremonie.

Das größte Anbauland für Grüntee ist China

Das Ursprungsland des Grüntees bringt in den einzelnen Anbaugebieten sehr unterschiedliche Grüntee-Qualitäten hervor. Somit sind die vielen Grünteesorten sowohl durch die optischen Merkmale als auch durch die zahlreichen Geschmacksrichtungen sehr breit gefächert. Feine Blätter weist der Grüntee aus Bi-Feng auf. Zu den kräftigeren Grünteesorten wird der Chun Mee gerechnet. Zwischen Orchideen gedeiht und wächst der Yong Xi Hou Quing. Als famoser Drachentee bekannt ist der Longjing. Die Teesorte Mao Feng stammt aus dem chinesischen Hochgebirge. Die über vier Jahrtausende andauernde Teetrinkkultur brachte eine vielfältige Teeauswahl, unzählige Rituale und alle möglichen Zubereitungsmethoden sowie mannigfaltige Sorten mit sich. Der Yunnan ist eine Grünteesorte mit einem sehr milden Geschmack. Mit einem frischen Aroma überzeugt der Pi Lo Chun. In Mitteleuropa wird sehr gerne der zu Kugeln gerollte „Schießpulver-Tee“ (Gunpowder) konsumiert.

Grünteesorten aus den indischen Anbaugebieten

In Indien ist der Teeanbau erst seit Beginn des 19. Jahrhunderts üblich. In den wichtigsten Anbaugebieten Indiens (Assam/Sikkim/Darjeeling) werden seit geraumer Zeit auch vermehrt Grünteesorten kultiviert. Zuvor waren diese Gebiete dem Anbau von Schwarztee vorbehalten. Die Grüntees Indiens überzeugen durch einen mild-fruchtigen oder einen kräftig-frischen Geschmack.

 

Tags: Tee

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