Maragogype Kaffee aus Mexiko. Dem Land der Azteken

Mexiko zählt zu den wichtigsten Kaffeeproduzenten der Welt. Im Land der Azteken werden besonders aromatische und würzige Kaffeesorten angebaut und verarbeitet. Zur Herstellung von ökologisch angebautem, magenfreundlichem Bio-Kaffee wird die hochwertige Maragogype Bohne verwendet.

 

Mexico Maragogype - säurearm und mild

Wir schätzen den Mexico Maragogype Kaffee aufgrund seines milden Aromas und des niedrigen Säuregehalts. Das erstklassige Aroma erhält er vor allem durch die Filterbrühung. Diese Spezialität zeichnet sich durch einen milden, samtig-weichen Geschmack aus. Typisch für den Maragogype-Kaffee ist der harmonische, ausgeglichene Charakter.

Der Begriff Maragojipe stammt ursprünglich von der gleichnamigen brasilianischen Hafenstadt in der Region Bahia. Am besten gedeiht diese Sorte in einer Höhe von 900 bis 1.700 Metern. Erntezeit ist zwischen September und April. Die Anbaugebiete in Mexiko und Nicaragua befinden sich vor allem im Hochland. Bis heute ist noch nicht endgültig geklärt, ob es sich bei der Kaffeesorte um eine Kreuzung zwischen Arabica und dem seltenen Liberica handelt oder ob eine Mutation der Ursorte Arabica Typica die Grundlage für den Maragogype bildet.

Dieser edle Kaffee ist nicht nur sehr bekömmlich, sondern enthält auch weniger Koffein als Robusta Kaffee. Maragogype-Bohnen weisen eine typische Besonderheit auf. Verglichen mit den herkömmlichen Arabica-Kaffeebohnen sind die als „Elefantenbohnen“ bezeichneten Bohnen durchschnittlich 30 bis 40 Prozent größer.

Der mexikanische Maragogype gedeiht hauptsächlich in den Anbaugebieten des Bundesstaates Chiapas. Nach der Ernte werden die Kaffeebohnen zunächst nass aufbereitet und anschließend an der Sonne getrocknet. Jede einzelne Bohne kann eine Länge bis zu 24 Millimetern und eine Breite 16 Millimetern erreichen.

 

Kaffeeanbau in Mexiko

Die ersten Kaffeebohnen gelangten gegen Ende des 18. Jahrhunderts über Umwege aus Äthiopien nach Mexiko. Dort wurde das Potenzial der fremdartig wirkenden roten Kirsche, die besonders im Hochland gut gedieht, schnell erkannt. Die Kaffeepflanze verbreitete sich von Córdoba aus rasch bis in den Süden Mexikos und machte den mittelamerikanischen Staat zum drittgrößten Kaffee-Exporteur Amerikas.

Besonders fruchtbare Wachstumsbedingungen finden die Kaffeesträucher auf den Plateaus des im Südosten gelegenen Bundesstaates Chiapas vor. Aufgrund des kühlen Klimas in den Höhenlagen benötigt die Maragogype-Bohne etwas mehr Zeit, um zu reifen. Der längere Reifeprozess der großen Bohnen trägt entscheidend zum kräftigen und würzigen Aroma bei. Mexikanischer Hochlandkaffee überzeugt durch ein einmaliges Geschmackserlebnis.

 

Nachhaltige Landwirtschaft für ökologisch wertvollen Kaffee

Bio Landwirtschaft bestimmt den mexikanischen Kaffeeanbau, der bewusst auf den Einsatz von Agrochemikalien und Pestiziden verzichtet. Mexikanische Kaffeebauern sind für ihren schonenden Umgang mit den Pflanzen bekannt. Als erstes Land setzte Mexiko zur biologischen Bekämpfung von Schädlingen Bienen ein. Der Umweltschutz spielt beim Anbau und der Kultivierung der Kaffeepflanzen eine wichtige Rolle. Nach der Ernte erfolgt eine schonende Verarbeitung der Kaffeebohnen mit weitestgehend sauberer Energie.

Ähnlich wie in anderen Ländern Mittelamerikas verfügt Mexiko über Kooperativen für Kleinbauern, die den Landwirten faire Arbeitsbedingungen und ein Mindesteinkommen sichern. Soziale Gerechtigkeit im Rahmen des sogenannten Fairtrades bürgt für gleichbleibende Entlohnung und die anhaltend hohe Qualität der Kaffeeprodukte. Die Plantagen im Hochland von Chiapas werden aufgrund ihrer steilen Hanglage hauptsächlich von Hand bearbeitet, da maschinelle Unterstützung kaum möglich ist. Durch das Fairtrade-Abkommen sind mexikanische Bauern in der Lage, diese aufwendige Arbeitsweise zu gewährleisten.

 

Kaffeebohnen aus Mexiko

Am meisten verbreitet ist die Arabica-Bohne. Sie wird umgangssprachlich auch als Hochlandkaffee bezeichnet, da sie hauptsächlich in den Höhenlagen gedeiht. Im Flachland wäre der Anbau nur schwer möglich, denn die Kaffeepflanze setzt bei höheren Temperaturen Kaffeerost an. Aufgrund des hohen Aufwands bei Bepflanzung, Erhaltung und Ernte zählt die Arabica zu den hochwertigsten und teuersten Kaffeebohnen weltweit. Verglichen mit der schnell wachsenden Robusta-Bohne, benötigt die Arabica wesentlich länger, bis sie ihr volles Aroma entwickelt. Als Kreuzung aus Liberica und Arabica bildet die Maragogype-Bohne die Grundlage für die milde Kaffeesorte mit dem niedrigeren Koffeingehalt.

Nach der Aufbeitung wird die Kaffeespezialität in die ganze Welt verschifft. Mexikanischer Kaffee zählt bei den meisten deutschen Röstereien zum festen Bestandteil des Sortiments. Biologischer Kaffee aus dem Hochland Mexikos, der zu 100 Prozent umweltfreundlich angebaut wird, eignet sich optimal für fast alle Arten der Kaffeezubereitung. Bei Filterkaffee- und French Press-Trinkern ist diese Kaffeeart sehr beliebt. Für Espressoröstungen wird die Maragogype-Bohne seltener verwendet. Bei uns im KaffeeShop finden Sie eine milde Maragogype Röstung für die Espresso Zubereitung. Diese eignet sich auch wunderbar für den Espressokocher! Verglichen mit anderen Kaffeesorten weist unsere Maragogype-Röstung eine etwas hellere Farbe auf. Dadurch erhält der Kaffee eine leicht fruchtige Note.

 

Tags: Kaffee

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