Kaffeeroesterei Burg

Noch Mitte des 18. Jahrhunderts stand Kaffee im Verdacht, giftig zu sein. König Gustav III. von Schweden soll versucht haben, den Beweis dafür zu erbringen: Er ließ dazu zwei zum Tode verurteilte eineiige Zwillinge täglich je drei Tassen Kaffee respektive Tee verabreichen. Tragischerweise erlebten weder König Gustav noch die betreuenden Ärzte den Ausgang des Experiments: die Versuchspersonen überlebten alle zwei.

Der erste der Zwillinge starb übrigens im Alter von 83 Jahren – es war der Teetrinker! Auch wenn die Echtheit dieser Anekdote nicht verbürgt ist, können wir uns heute jedoch ganz sicher sein, dass Kaffee keineswegs ein Gift, sondern ein Genussmittel ist.

In der Kaffeerösterei Burg wird das Kaffee-Wissen seit 1923 weitergereicht. Bereits in der vierten Generation ist das Traditionsgeschäft aus Hamburg Eppendorf im Familienbesitz – eine Seltenheit, wenn man bedenkt, dass von einstmals mehreren hundert Hamburger Ladenröstereien nur eine Handvoll den Konkurrenzkampf gegen die Kaffeeindustrie überlebt hat. Auch die Kaffeerösterei Burg hat Durststrecken überstehen müssen. Gelungen ist dies möglicherweise gerade aufgrund der Tatsache, dass man hier der eigenen Linie stets treu geblieben ist: „Klein aber fein“ könnte das Motto lauten, nach dem der Familienbetrieb seit 90 Jahren exklusive Mischungen, sortenreine Raritäten und feine Aroma-Kaffees produziert. Dass die Kunden heutzutage wieder bewusster einkaufen, gibt Jens Burg und seiner Philosophie recht – und verschafft ihm als Spezialisten mit Herz und Sachverstand endlich den verdienten Erfolg. Wir wollen es ihm gleichtun und freuen uns, Ihnen – gewissermaßen als Brückenschlag über alle dogmatischen Gräben hinweg – einige ausgewählte Kaffeesorten aus der Rösterei Burg in unserem Shop zu präsentieren. Schauen wir über den Tassenrand hinweg und freuen uns auf neue, geschmackvolle Perspektiven am Genießerhorizont!

> Kaffees der Kaffeerösterei Burg aus Hamburg kaufen

 

Erik Brockholz
Röstmeister aus Leidenschaft

Wie viele privat geführte Traditionsröstereien gibt es heutzutage in der Hansestadt an der Elbe eigentlich noch? Einst waren es in Deutschlands Kaffeehochburg Hamburg mehrere hundert, heute ist die Kaffeerösterei Burg eine der letzten alten Röstereine die alle Zeiten überstanden haben. Bereits seit 1923 wird im Stammgeschäft in Eppendorf traditionell im massiven Trommelröster der Kaffee geröstet. Für Liebhaber des ehrlichen Kaffeehandwerks könnte es nichts Schöneres geben! Kein Wunder also, dass die Kaffeerösterei Burg Erik Brockholz seit Beginn seiner Kaffeekarriere maßgeblich beeinflusst hat. 2015 hat er dann endgültig seinen Weg hierher gefunden und steht seitdem nahezu täglich an der Rösttrommel.

Erik-Brockholz-KaffeeroestmeisterFür Erik Brockholz dreht sich die Welt um eine kleine schwarze Bohne – in der so viel mehr als nur der kleine Koffeinkick für zwischendurch steckt! Guter Kaffee ist wie flüssiges Glück und sollte immer der Anfang eines neuen Tages sein. Dieses Genusserlebnis in eine Tasse zu füllen und in die Welt hinauszutragen ist Eriks Mission: Als Barista, Röstmeister, Kaffeeberater und -sommelier hat der “Kaffeeyoda” sich voll und ganz dem Kaffeehandwerk verschrieben.

Gibt es einen besseren Ort für passionierte Kaffeefans als die Kaffeemetropole Hamburg? Unmöglich! Die Hansestadt ist das Kaffeemekka Deutschlands und gilt als Europas wichtigster Umschlaghafen für Rohkaffee. Seit 2015 steht Erik Brockholz hier als Leiter des Traditionsunternehmens “Kaffeerösterei Burg” in der Hamburger Speicherstadt nahezu täglich am gusseisernen Röster: Er ist der Mann an der Rösttrommel, der bestimmt, wann der Kaffee fertig ist. Keine automatisierten Maschinen, keine Fernsteuerung, keine Zeitschaltuhren. Erik wählt die Bohnen sorgfältig aus, röstet den Rohkaffee in behutsamer Handarbeit und zelebriert die rituelle Zubereitung mit traditionellen Brühmethoden.

Eine richtig gute Tasse Kaffee ist ein Gesamtkunstwerk – und Erik Brockholz ist ihr Künstler. Hier ist Kaffee Genuss und Lebensgefühl, Geschmack und Leidenschaft, ein Erlebnis für alle Sinne. Dafür wurde der Kaffee-Profi in den Jahren 2016 und 2017 für den besten Filterkaffee Deutschlands ausgezeichnet und 2018 sogar zum Vizemeister der alljährlichen deutschen Röstmeisterschaften gekürt.

 

Prämierte Kaffees der Kaffeerösterei Burg

Röstmeister Erik Brockholz ist mit viel Leidenschaft und Liebe zum Detail am Werk. Das ist auch der Deutschen Röstergilde nicht unentdeckt geblieben – insgesamt vier Kaffeesorten wurden in den Jahren 2016, 2017 und 2018 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Darunter Kaffeesorten Espresso Dunkel, Peru Tunki Bio, Burundi Kavugangoma aus Ostafrika und der DIDU Naturkaffee aus Äthiopien wurden von der Deutschen Röstergilde mit Gold prämiert.

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