Die besten Kaffeebohnen aus Guatemala

Einzigartiger Kaffee aus Guatemala

Kaffee aus Guatemala ist weltweit verbreitet. Das Land ist eines der zehn größten Kaffee-Exporteure der Welt. Der Kaffee zeichnet sich aus durch seine milde Säure und seinem speziellen würzigen Geschmack. Er wird von Kennern als sehr ausgewogen beschrieben. Auch eine leichte Note von Schokolade wird dem Kaffee gelegentlich nachgesagt. Die Kaffee Arabica-Bohnen aus Guatemala haben in der Welt der Freunde guten Kaffees einen excellenten Ruf, gelten sie doch als vergleichsweise mild, bieten aber dennoch ein abwechslungsreiches, vielseitiges Aroma mit intensivem Geschmackserlebnis. Sie werden gemahlen sehr gerne als klassischer Filterkaffee konsumiert. Doch auch die gerösteten Bohnen im Ganzen erfreuen sich beim Einsatz im Kaffeevollautomaten großer Beliebtheit. Und auch als Espresso glänzen Kaffees aus Guatemala als milde, aber geschmackvolle Alternative. Deshalb wird vielen Espressomischungen ein Anteil dieser Sorten beigemischt.

Guatemala, das Land und die Leute

Guatemala liegt in Zentralamerika, grenzt im Norden an Mexiko und an den Pazifik. Im südlichen bis südöstlichen Teil des Landes gelangt man nach El Salvador und Honduras. Das Land ist vom tropischen Regenwald im Norden, einer breiten Küstenlandschaft im Süden und mehreren Vulkanen im Mittelteil geprägt. Die Bevölkerung des Landes setzt sich zusammen aus Mestizen (60%) und den Nachfahren der alten Maya-Kulturen (38%). Im mittelamerikanischen Land Guatemala wird seit Jahrzehnten Kaffee angebaut.

Er ist neben dem Tourismus und der textilverarbeitenden Industrie der wichtigste Wirtschaftssektor des Landes. Der Bürgerkrieg des 20. Jahrhunderts ließ große Teile der Anbauflächen verschont. Diese befinden sich überwiegend im südwestlichen Teil des Landes, wo es optimale Bedingungen für den Kaffeeanbau gibt. Das Klima dort sorgt mit seiner Wechselhaftigkeit für sehr viel Hitze am Tag und Kälte in der Nacht. Zudem ist der Boden sehr nährstoffreich, was den aktiven Vulkanen der Umgebung zu verdanken ist. Die Menschen in Guatemala sind sehr gastfreundlich, offen und warmherzig, auch wenn große Teile der Bevölkerung unter extremer Armut leiden. Auch Analphabetismus ist in dieser Gruppe leider sehr weit verbreitet. Reichtum besitzt nur ein verschwindend kleiner Teil der Oberschicht. Zwei Zahlen, die das verdeutlichen: 2% der Bevölkerung besitzen fast 65% des Landes!

Die Geschichte des Kaffees

Die Geschichte des Kaffees und der Menschen des Landes Guatemala sind eng verbunden. So wurden Ende des 19. Jahrhunderts tausende Guatemalteken zur Arbeit auf Kaffeeplantagen und im Eisenbahnbau unter schlimmsten Bedingungen zwangsverpflichtet. Besonders der Ausbau der Schienen forderte viele Menschenleben. Das Land wurde zu dieser Zeit autoritär geführt. Auch als in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts eine Militärdiktatur herrschte, wurde von den Menschen noch verlangt, neunzig Tage im Jahr auf den Kaffeeplantagen oder im Straßenbau zu schuften. Erst 1945 fand die Ausbeute offiziell ein Ende, doch die Plantagenbesitzer fanden Wege, ihre Arbeiter weiter in finanzieller Abhängigkeit zu halten. Ein leider weit verbreitetes Übel war die Kinderarbeit. Die Familien sind auf Grund der Armut darauf angewiesen, dass jedes Familienmitglied seinen Beitrag zum Lebensunterhalt leistet. Mitte der achtziger Jahre fing die Bevölkerung langsam an, sich zu organisieren und versuchte sich gegen die Ausbeutung der Obrigkeit aufzulehnen. So wurden Verbände und Genossenschaften gegründet. Doch der Kampf ist nicht leicht, denn durch ihre Armut und das niedrige Bildungsniveau ist es schwer, sich gegen die Allmacht der großen Plantagenbesitzer durchzusetzen und bessere Arbeitsbedingungen mit gerechterer Entlohnung zu erkämpfen.

Der Kaffee wird für alle besser

Heute wird auf vielen Plantagen in Guatemala auf Nachhaltigkeit gesetzt. Das bedeutet, dass schonend mit den vorhandenen Ressourcen umgegangen wird und dass die Bauern für ihre mühevolle Arbeit auf den Plantagen besser und vor allem fairer entlohnt werden als zu früheren Zeiten. Die schlechten Bedingungen und die miesen Lebensumstände waren immer mehr ins Augenmerk der Öffentlichkeit gerückt. Die Kaffeeplantagen befinden sich langsam aber sicher im Wandel und wir können nun mit gutem Gewissen ein qualitativ hochwertiges Produkt kaufen. Auch Kaffee in Bio-Qualität hat mittlerweile Einzug in die Regale genommen. Von den höheren Erlösen profitieren nicht nur die Bauern, denn es werden damit auch soziale Projekte vor Ort unterstützt und finanziert. So wurden bereits, durch Spenden unterstützt, erste neue Schulen eröffnet. Es wurden Gesundheitsstationen eingerichtet und die Infrastruktur wurde verbessert.

Wissenswerte Informationen über Sorten, Ernte, Herstellung

Vereinzelt wächst in Guatemala zwar auch Robusta-Kaffee, doch zum größten Teil wird dort Arabica-Kaffee angebaut. Diese hochwertige Kaffeesorte gedeiht in den Hochlagen des Landes und wird im späten Frühjahr und im Sommer eines jeden Jahres geerntet. Die Ernte zieht sich länger hin, da im Gegensatz zur maschinellen Variante, die Bauern hier die Bohnen per Hand pflücken und darauf achten, nur die vollreifen Früchte zu ernten. Kaffeekirschen, die nach Meinung der erfahrenen Bauern noch Zeit zum Reifen benötigen, werden hängen gelassen und später geerntet. Bei der Röstung werden die Kaffeebohnen dann veredelt. Erfahrene Röster können die Qualität der hochwertigen Bohnen noch steigern, indem er durch ein schonendes Röstverfahren den genauen Punkt abpaßt, bei dem sie ein Mehr an Aromen abgeben. Dieser Punkt sollte jedoch nicht überschritten werden, da das Produkt dann wieder an Qualität einbüßen würde.

 

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