Assam Tee, der elegante Klassiker für jeden Tag

Man sagt, die ursprüngliche Teepflanze stamme aus dem indischen Assam. Camellia assamica ist der Assambusch. Durch Kreuzung mit dem ebenfalls altehrwürdigen Camellia sinensis, dem China-Busch, ist die Hybrid-Teepflanze als dritte im Bunde gezüchtet worden. Heute werden diese Hybrid-Teepflanzen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer Ausdauer und Kraft wegen überwiegend angebaut. Für die Teeproduktion sind die Hybriden perfekt geeignet. Sie sind die Basis der verschiedenen Teearten. Die individuellen Aromen, Düfte und Farben der Teesorten werden von den unterschiedlichen Anbaugebieten und deren klimatischen Verhältnissen sowie durch die unterschiedlichen Oxidations- und Trocknungsverfahren geprägt. Die Anbaugebiete geben den Teearten ihre Namen. Ihnen werden zahlreiche Sorten zugeordnet.

 

Schwarzer Tee wird in fünf Stufen hergestellt

Das Welken macht die Teeblätter zart und weich, bevor sie gerollt werden. Nach dem Aussieben und der anschließenden Oxidation, auch Fermentation genannt, wird der Tee abschließend getrocknet.

Die unterschiedlichen Oxidationsgrade sind für die klassischen Teearten vorrangig ausschlaggebend:

Verwendet werden die wertvollsten, zarten, jungen Triebe der Teepflanzen. Der Grüne Tee ist nicht fermentiert. Nach dem Welken wird der Tee schonend und sorgfältig getrocknet.

Schwarzer Tee entsteht durch die gründliche Fermentation. Der Saft der gepflückten Teeblätter reagiert in diesem Oxidationsprozess mit dem Luftsauerstoff. Erst nach Abschluss dieses Prozesses wird der Tee getrocknet.

Kann dieser Schwarztee mehrere Jahre reifen, entsteht kräftiger, schwarzer, vollreifer Pu-Erh-Cha.

Unterbindet man den Verlauf des Oxidationsprozesses an einer bestimmten Stelle durch Erhitzen, entsteht der teilfermentierte Oolong.

 

Eines der größten Teeanbaugebiete dieser Erde

Assam, der Teilstaat in Indiens Nordosten, ist eines der größten Teeanbaugebiete dieser Erde. Mehr als 2 400 Teegärten liegen im warmen, sehr feuchten und damit idealen Klima der Assam Region entlang des Brahmaputra, jenes gewaltigen, 2900 km langen Stroms, der vom Himalaja kommend letztendlich in den Golf von Bengalen mündet.

Das fruchtbare Schwemmland des Flusses ist für den Anbau des Assam Tee ideal. Hier spenden meterhohe Teebäume wertvollen Schatten, in dem die empfindlichen Teepflanzen prächtig gedeihen können. Dieses Klima lässt einen Hochland-Tee reifen, der mit einem besonders kraftvollen, malzigen und hocharomatischen Geschmack, seiner rostroten Farbe, der hohen Ergiebigkeit und seinem eleganten Honigduft besticht.

 

Assam Tee, die Ernte

Die Ernte in Assam beginnt im Februar mit dem Pflücken des blumig-würzigen, goldgelben First Flush. 

Second Flush Zeit ist im Mai und im Juni. Der Assam Tee ist jetzt kräftig und malzig. In der Tasse ist er kupferrot bis dunkel. Dieser Assam Tee ist hochwertig und sehr begehrt. 

Von Juli bis Oktober ist die Luft über 35°C heiß und schwül, die Luftfeuchtigkeit erhöht sich durch den einsetzenden Monsunregen bedeutend. In dieser Zeit werden die Ernten des Assam Tee sehr ertragreich.

So wird heute in Assam mehr als die Hälfte des indischen Tee-Ertrags generiert.

 

International wird der Assam Tee fast ausschließlich am renommierten Assam Tee Auktions Zentrum in Guwahati gehandelt. Assam Tee trägt das Label des Tea Board India, welches die kontrollierte Qualität und den reinen Ursprung des Assam Tee dokumentiert.

 

Der berühmte Ostfriesen-Tee

Assam Tee ist rein und als Bestandteil genussvoller Teemischungen verfügbar. Bestes Beispiel für renommierte Teekompositionen mit Assam Tee ist der Ostfriesen-Tee: Diese Mischung aus bis zu zehn aromatischen Schwarzteesorten wird von wertvollem Assam Tee, Assam Second Flush, Broken oder Blatt, dominiert. Nach wie vor hat die ostfriesische Teetied herausragende kulturelle Bedeutung in Deutschlands hohem Norden: Man genießt den Tee mit weißem Kandiszucker, den Kluntjes und einem kleinen Löffel guter, frischer Sahne. Die Ostfriesen trinken mit 290 Litern Tee jährlich 12x soviel wie die übrigen Deutschen und gehören auch weltweit zu den größten Teeverbrauchern. Hier wird der Assam Tee seiner Eleganz und Kraft, seiner Farbe und des prächtigen Aromas wegen geschätzt. Noch heute sind die berühmten Teehandelshäuser Ostfrieslands führend in Deutschland.

 

Die Zubereitung vom Assam Tee

Assam Tee und seine aromatischen Mischungen sind ausgesprochen robust und auch hartem Wasser gegenüber unempfindlich. Heiß und sprudelnd kommt das Wasser über eine Teemenge von ungefähr 13 Gramm pro Liter. Die Ziehzeit des Assam Tee richtet sich nach dem individuellen Geschmack, oft liegt sie zwischen drei und fünf Minuten. 

 

Tags: Tee

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